Teensweekend "Schlafen im Stroh"

IMG_20210821_110804 (Foto: Raphael Moser)

Zehn Teens aus Ober- und Unterentfelden machten sich am 21. August auf in ein Abenteuer. Begleitet wurden sie von Elia, einem Propheten aus dem Alten Testament. In einer Zeit in der in Israel Götzenanbetung an der Tagesordnung war, wurde er von Gott beauftragt, eine Dürre anzukündigen. Diese Worte kamen bei der herrschenden Elite nicht gut an, so dass er fliehen musste. Auch wir haben uns auf den Weg über Stock und Stein gemacht.
Barbara Dietiker,
Als Elia auf eine Witwe trifft, bittet er sie um Wasser und Brot. Die Witwe gibt ihr letztes Hab und Gut an Elia und wird anschliessend auf wundersame Weise von Gott versorgt. Auch wir werden von Gott versorgt, auch wenn uns das im Alltag oftmals nicht bewusst ist. Um die Geschichte mitzuerleben, haben wir auch Brot gebacken. Auf einem Feuer, ohne fliessend Wasser ist das ein Erlebnis. Während einige der Brote auf der Auslage in einer Bäckerei liegen könnten, waren andere aussen schwarz und innen noch roher Teig. Nach einer Handmassage mit wertvollem Öl ging es weiter auf unserer Reise. Angekommen auf der Saalhöhe konnten wir unser Nachtlager aufschlagen. Viel gab es da nicht zu tun, denn die Schlafunterlage, das Heu, lag bereit. So mussten wir lediglich den Schlafsack ausbreiten.
Unser Abendessen haben wir auf dem Feuer gekocht. Während das Essen auf dem Feuer stand, hatten wir Zeit unsere Füsse im Bach zu kühlen und waschen. Frisch abgekühlt, waren wir bereit für ein Geländespiel, wo Lebenstaler gesammelt werden mussten, um einen toten König wieder zum Leben zu erwecken. Danach stillten wir unseren Hunger mit leckeren «Chäshörnli». Am nächsten Morgen feierten wir einen Outdoor-Gottesdienst. Während sich Mountainbiker/innen, an uns vorbei, den Berg hinaufkämpften. Wir lasen weiter in den Geschichten von Elia. Diesmal ging es um seine inneren Kämpfe. Auch ein Prophet kennt Zeiten in denen er vom Mut verlassen wird und seine Energie schwindet. Gott gibt ihm neue Energie und versorgt ihn mit allem Nötigen. Gott begegnet Elia sogar ganz persönlich, aber nicht wie es vielleicht zu erwarten gewesen wäre in einem Erdbeben oder in einem Feuer, sondern in einem leichten Säuseln. Gott ist eben auch der ganz andere.
Anschliessend zog es uns nach Aarau. Die Jugendlichen hatten verschiedene Aufgaben zu erledigen. So fanden sie eine japanische Touristin, welche ein schweizerdeutsches Lied mit ihnen sang, sie ergatterten sich ein Popcorn im Kino und schlugen ein Rad in der Bahnhofshalle. Um vier Uhr waren wir zurück in Unterentfelden. Müde und erfüllt mit Erlebnissen verabschiedeten wir uns voneinander.
Bereitgestellt: 31.08.2021     Besuche: 47 Monat
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