Drehorgel meets Alphorn

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Konzert in der Reformierten Kirche Oberentfelden
Peter Hediger,
Trotz der Corona-Krise war die Oberentfelder Kirche beim Drehorgel-Konzert mindestens sosehr gefüllt wie in anderen Jahren. Die Zuhörer wurden schon beim Eintreffen in Feststimmung gebracht von Gertrud Laube. Nach dem feierlichen Einzug der Spielenden in die Kirche hielt Peter Hediger Rückschau auf Verstorbene seit dem letzten Konzert: Hedi Steiger verstorben, die lange federführend war, Günther Studtmann, der die Brücke von diesem Orchester zur Kirchgemeinde baute und Adolf Müller, der an seiner Drehorgel immer gute Laune zu verbreiten wusste. Dankbar denken wir an sie zurück. Wirklich gute Dinge überleben ihre Väter und Mütter. Es geht flott weiter: und wie! Es fällt auf, dass dieses Jahr auf Klassik verzichtet wurde, umso mehr vermochten eingängige Stücke zum Mitsummen zu bewegen. Mit seinem knappen und feinen Humor führte Ernst Suter durch die Stücke und vermittelte interessante Details zu den Instrumenten. So hat Edi Niederberger seine Walzen-Orgel selbst gebaut. Er spielte darauf neben «Der Schwarze Zigeuner» den Kriminaltango, der die Zuhörer beim wohlinszenierten «Schuss» zusammenzucken liess. Nicht nur dieses Stück lud zum Tanze ein: Kurt Silling erfreute uns mit seinem «Walzer in Kufstein» und dem Hitparaden-Stürmer «Tu t’en vas», ebenso wie Hans-Rudolf Schmid mit: «Heinzelmännchens Wachtparade» und «Tanzen möcht ich». Zu jedem Konzert gehört eine Überraschung: diesmal war es Peter Baumann am Alphorn, der zuerst im Trio spielte, dann mit Roland Schwab zusammen eine Polka und «the lonely». Der Klang erfüllte die Kirche in ungewohntem Masse. Peter Sommerhalder liebte es mit «Urnerbode Kafi» und «Alles was bruchsch» eher volkstümlich. Heidi Hunziker erzeugte mit dem Instrument von Heidi Steiger weiterhin gute Stimmung mit dem alten Hit «Mendocino» und dem «Vogelbeer-Baum». Synchron spielte diesmal nur Ernst Suter und Lorenz Mathys: «La pastorella» und «Dini Seel lo bammbele». Mirjam Schumacher ist die jüngste der Künstlerinnen. «Polka und Galopp» von Schostakowitsch aus der Operette "Moscow-Cheryomushki" und «Die Königin von Saba» von Händel. Gut gelaunt durften sich die Zuhörer in den einbrechenden Abend hineinbegeben.
Drehorgelkonzert 2020
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Fotograf/-in Markus Müller
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Bereitgestellt: 10.09.2020     Besuche: 58 Monat
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