11vor11-Gottesdienst vom 27. Oktober 2019 „Gottesdienst – wozu?“

11v11 19 10 Gottesdienst Titel<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-oe.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>181</div><div class='bid' style='display:none;'>13747</div><div class='usr' style='display:none;'>13</div>

Jeden Sonntag feiern wir in unserer Kirche Gottesdienst. Warum eigentlich? Geht es darum, die Konfirmanden zu schikanieren? Oder steckt da noch mehr dahinter? Und wer dient da eigentlich wem? Dient der Mensch Gott oder Gott dem Menschen? Oder vielleicht sogar beides? Es geht um den zentralen Anlass jeder Kirche.
Martin Lex,
Im Anspiel hinterfragen verschiedene Personen aktives Tun: Wozu zur Schule gehen? Wozu Sport treiben, gesund essen, Sorge tragen zur Umwelt, arbeiten, sich in der Gesellschaft engagieren? – Am Schluss stellen die Darstellenden gemeinsam die Frage: Wozu Gottesdienstbesuch? Pfarrer Wahlen protestiert!

Die Schriftlesung Psalm 145 erfolgt gemeinsam durch die Gemeinde. Es geht um die Verherrlichung Gottes.

Predigt: Das 4. Gebot besagt: „Sechs Tage sollst du arbeiten und der siebte Tag ist ein Ruhetag für den Herrn, deinen Gott.“ (2Mo 20,9 f) Die ersten Christen wählten den Tag der Auferstehung als 1. Tag der Woche; das ist der Sonntag. In Apg 2,42-47 lesen wir, wie sie Gottesdienst feierten. Sie pflegten Gemeinschaft, halfen einander in Not, feierten Abendmahl, teilten vieles im Alltag.

Die Elemente eines reformierten Gottesdienstes bestehen aus:
a) Sammlung: indem der Name des Dreieinigen Gottes angesprochen wird. Der Vater, unser Schöpfer, der Sohn, unser Erlöser und der Heilige Geist, unser Tröster.
b) Anbetung: Gott ist Zentrum des Gottesdienstes, ihm gehört die Ehre. Ps 103,1 f: „Lobe den Herrn, meine Seele und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“
c) Verkündigung: Die Predigt ist das Herz des Gottesdienstes. Bibeltexte werden in die heutige Zeit übertragen, sie können auferbauen, ermahnen und trösten. Sie sollen die Menschen ermuntern, das Gehörte im Alltag anzuwenden. Die Bibel hat auch zu heutigen Fragestellungen relevante Antworten.
d) Fürbitte: Das Gebet für andere und das „Unser-Vater“ fassen alle unsere Anliegen zusammen. Die Kollekte soll auch zum konkreten Beitrag und als Ausdruck von Dankbarkeit animieren.
e) Sendung: Mitteilungen und „an Gottes Segen ist alles gelegen.“

Der Gottesdienst gehört zu den Lebenszeichen eines Christen. Sein Glaube wird gestärkt. Die Gemeinschaft mit anderen, den anderen Gemeinde-Gliedern ist wichtig. Aus der Kraft des Sonntags im Gedenken an Jesu Auferstehung gehen wir in die folgende Arbeitswoche mit der Lebensfreude von der auch unsere Mitmenschen profitieren dürfen.
Paulus schreibt in Röm 12,1: „ … stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung! … Das ist für euch der >vernunftgemässe< Gottesdienst.“

Herbstlich war dann das feine Mittagessen, das von vielen Gottesdienst-Teilnehmenden besucht wurde. Es gab eine feine Kürbissuppe mit Wienerli, Brot und Salat – und danach natürlich noch das feine Dessert-Buffet. Die Gemeinschaft am Tisch hat uns auch noch gezeigt, wozu wir Gottesdienst feiern…
Bereitgestellt: 30.10.2019     Besuche: 3 heute, 26 Monat
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