Güggelbräu bei Frühlingswetter

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Der Duft, der am Samstagnachmittag im Zentrum von Oberentfelden in der Luft lag, liess keinen Zweifel zu: Hier wurde gebraut. Genauer gesagt im Keller des Kirchgemeindehauses, wo sich 17 Männer um den Gärkessel versammelte. Das Bierbrauseminar war ein gelungener Start für die neu lancierte Männergruppe Güggeltreff.
Markus Opitz,
Gelungener Start

«Hopfen und Malz – Gott erhalts» – unter diesem Motto trafen sich bei sonnigem Frühlingswetter 17 Männer zum Bierbrauseminar. Der Event, der gleichzeitig den Start für die neugegründete Männergruppe «Güggeltreff» bildete, führte die Teilnehmer in die Techniken des Bierbrauens ein. Initiiert wurde das Ganze von Vikar Markus Opitz als „Gemeindeprojekt“, welches Bestandteil seines Vikariates ist. Die Planungsgruppe, zu der auch Dominik Muoth und Kevin Rihs gehören, stellte ein abwechslungsreiches Programm auf, für das zwei Experten gewonnen werden konnten.

Selbst ist der Mann!
Der erfahrene Hobbybrauer Klaus Opitz zeigte, dass das Brauen von eigenem Bier gar nicht so kompliziert ist. Die Teilnehmer durften das selbst ausprobieren: zuerst wurde das Malz in der Handmühle geschrotet und dann mit Wasser im Maischebottich erhitzt. Da während dem Einmaischen immer wieder Ruhephasen eingelegt werden müssen, konnten die Teilnehmer eine kleine Führung in der nahegelegenen Mikrobrauerei Heero Bier erleben. Der Brauer Daniel Heer aus Oberentfelden zeigte, wie lokales «Craft Beer» hergestellt wird, also handwerklich gemachtes Bier, bei dem Qualität vor Masse steht.

Was hat Bierbrauen mit meinem Leben zu tun?
Der zweite Teil des Nachmittags begann mit interessanten Gesprächsrunden. Dabei wurde deutlich, dass sich die verschiedenen Phasen des Bierbrauens auf das eigene Leben deuten lassen: Was gibt meinem Leben die entscheidende Würze? Kenne ich Situationen, in denen es bei mir «gegärt» hat?
Anschliessend musste die Maische geläutert und die festen Bestandteile von den flüssigen getrennt werden, dann wurde das noch nicht fertige Bier in den Gärbottich geschüttet. Mit Hopfen und Hefe versehen heisst es nun warten – erst in ungefähr 8 Wochen wird das selbstgebraute «Güggelbräu» zum Geniessen bereit sein.

Biervielfalt bei Wurst und Grill
Der gemütliche Teil des Abends wurde mit einer Bierdegustation eingeläutet. Daniel Heer zeigte den Teilnehmern die Grundlagen der Bierverkostung anhand unterschiedlicher Bierarten, bei denen neben den Klassikern Pils und Hefeweizen auch unbekanntere Sorten wie Rauchbier oder Indian Pale Ale dabei waren. Das rundum gelungene Brauseminar endete mit einem gemütlichen Grillieren und natürlich passendem Bier. Die Teilnehmer waren sich einig, dass dies nicht die letzte Zusammenkunft war.

Autor: Markus Opitz     Bereitgestellt: 03.04.2019     Besuche: 37 Monat
aktualisiert mit kirchenweb.ch