Panflöte und Panik

Panflötenkonzert<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-oe.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>929</div><div class='bid' style='display:none;'>13325</div><div class='usr' style='display:none;'>281</div>

Ist da ein Zusammenhang? Sehr wohl: Pan ist ein griechischer Hirtengott. Er war auf die Nymphe Syrinx erpicht und tauchte bei ihr im Wald auf. Diese befiel ein grosser Schrecken, davon kommt das Wort Panik und sie rannte davon. Er verfolgte Syrinx, doch als er sie glaubte ergriffen zu haben, hielt er nur ein langes Schilfrohr in der Hand. In seiner Enttäuschung bastelte er ein Blasinstrument aus dem Schilfrohr – das heisst heute Panflöte.
Peter Hediger,
Das wusste als Dirigentin und Solistin Lise-Anne Schwander zu berichten, als sie das Stück «La légende du Dieu Pan» einführte, das zusammen mit vielen andern in der vollbesetzten reformierten Kirche Oberentfelden von den Panflötenchören Aarau und Solothurn sowie Zürich dargeboten wurde. Pfarrer Peter Hediger fügte hinzu, dass auch wir einen Hirtengott haben, heisst es doch im 23. Psalm «Der Herr ist mein Hirte.» Dazu verdankte er den wie immer beeindruckenden und faszinierenden Auftritt der Chöre im Namen der Kirchgemeinde und deren Musikkommission. Martin Bhend von der «Stiftung für Behinderte», Oberentfelden verdankte die Kollekte, die heute wie schon vor zwei Jahren für diese Stiftung bestimmt war und sehr reichlich ausfiel. Ein besonderer Dank gehört auch Felix Kölla, der an den Tasten das Konzert begleitete und uns auch als Arrangeur bzw. Komponist durch drei Stücke bereicherte. Traditionelle Volksweisen aus In- und Ausland aber auch Songs von Simon und Garfunkel kamen zur Aufführung, dazu geistliche und Adventslieder. Die Musiker mussten Kopf und Hände bei der Sache haben, auch mit dem Wechsel der Instrumente und der Tonart, was zum Gelingen des Konzertes unabdingbar war. Der wohlverdiente Applaus mochte kaum enden und wir freuen uns schon auf den nächsten Auftritt der Chöre bei uns.
Autor: Doris Fuchs     Bereitgestellt: 27.12.2018     Besuche: 19 Monat
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