Vaki-Weekend - Indianer

Vaki-Weekend 2012 (Foto: Reimund Gross)

Vaki-Weekend 2012 (Foto: Reimund Gross)

24 Indianer zogen in den Wilden Westen für ein unvergessliches Weekend
Mike Baumann
Bei strahlendem Sonnenschein erwartete Andy Wahlen die acht Indianerväter und Ihre fünfzehn Indianerkinder auf dem Campingplatz Les Cerneux im Kanton Jura. Nachdem Häuptling bunte Feder die noch freilaufenden Pferde von unserem zugeteilten Platz versetzen liess, konnten wir die Zelte aufstellen und uns einrichten. Schnell versammelten wir uns an der Feuerstelle wo die meisten ihre mitgebrachten Wurst- und Fleischwaren – ihr wisst schon „tsch; tsch“ – zubereiteten. Die Feuerstelle blieb Mittelpunkt des Geschehens, vor allem für die Väter während der nächsten „gefühlten“ … ja es waren einige Stunden.
Der Samstag begann gleich freundlich wie der Vortag und wir durften ein gemeinsames Frühstück unter freiem Himmel geniessen. Nach einer Andacht von Andy Wahlen legten zwei Indianerhäuptlinge mit den Indianerkindern eine Spur, welche die Indianerväter dann suchen und mit diversen Umwegen verfolgen konnten. Sie führte uns an einen Moor- und Torfsee, den Etang de la Gruère. Das leicht bräunliche Wasser, vergleichbar mit Ice-Tea, lud nicht alle gleich motivierend ein, ein Erfrischungsbad zu nehmen. Beim Zeltplatz konnten wir dann unsere immer noch leicht braunen Torf-Körper unter der Dusche und anschliessend im Bioteich reinigen. Zum Nachtessen wurde standesgemäss die Feuerstelle eingefeuert und gebrätelt, schliesslich musste das Feuer wieder bereit sein für den Ältestenrat in der Nacht, der bei Hopfensaft bis in die frühen Morgenstunden dauerte...
Am Sonntag horchten alle Indianer die Predigt im Freien von Pfarrer Andreas Wahlen. Sie wurde mit einigen Liedern abgerundet, bevor wir dann aus selbst gesuchten Ästen Wurfspeere, Tomahawks oder Pfeilbögen bastelten. Ein Ziel- und Weitwurfwettbewerb durfte natürlich nicht fehlen. Schnell war ein Sieger auserkoren, Matthias durfte von Häuptling schwarzes Haar die goldene VaKi-Feder 2012 entgegennehmen. Unter triefendem Schweiss machten wir uns nach dem traditionellen Büffelburgeressen ans Abbrechen der Zeltstadt. Die Sonne brannte erbarmungslos, so dass sich die meisten eine abschliessende Abkühlung im Teich redlich verdient hatten und alle fit für die Heimreise waren.
Ein tolles und erlebnisreiches VaKi-Weekend ist bereits wieder Geschichte, die sich aber mit super Erinnerungen liest. Vielen Dank dem mitgereisten OK, Häuptling Andy und Florian, es schreit nach mehr…
Bereitgestellt: 20.08.2012      
aktualisiert mit kirchenweb.ch