11vor11- Gottesdienst vom 20. Jan. 2019 „Gerecht“

11v11-Gerecht_20Jan19<div class='url' style='display:none;'>/bereich/11vor11/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-oe.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>928</div><div class='bid' style='display:none;'>13329</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Die Gerechtigkeit Gottes heisst, dass wir durch den persönlichen Glauben an Jesus Christus vor Gott gerecht gesprochen werden. Er nimmt uns an und vergibt uns unsere Sünden, weil Jesus unsere Strafe auf sich genommen hat. So wird uns das ewige Leben verheissen.
Martin Lex,
Eine grosse Schar hat sich für den ersten 11vor11-Gottesdienst im neuen Jahr in der Ref. Kirche Oberentfelden eingefunden.
Im Anspiel hören wir ein Gespräch zum Thema Gerecht und Gnade.
Psalm 32 wird wechselseitig von der Gemeinde gesprochen. Es geht um Vergebung von Schuld, und als Folge um die Veränderungen in unserem Leben zum Guten.

Die Predigt handelt nicht von Gerechtigkeit, sondern von unserem Angenommensein bei Gott trotz unserer Verfehlungen. Karl Barth berichtet in seinem Römerbriefkommentar aus dem Jahre 1919 über die Rechtfertigung aus Gnade – hier erläutert in Röm 3,21-28.
In der Geschichte vom Sündenfall (1.Mose 3) wird dargestellt, wie der Mensch schlagartig nicht mehr Gottes Ebenbild bleibt, sondern durch sein Verhalten zum Sünder geworden ist.
Wie können wir unsere Sündhaftigkeit, also unser Getrenntsein von Gottes Liebe, überwinden?
Durch keine Aktivitäten und Selbstkasteiung! Luther und andere Reformatoren haben darauf hingewiesen; sie zeigten den Weg auf, wie die Menschen den Zugang zu Gott bekommen.
Was schenkt uns Gott? Alles, indem er seinen Sohn auf die Welt geschickt hat, ihn am Kreuz für unsere Sünden sterben liess. Röm 3,24: „Was sich keiner verdienen kann, schenkt uns Gott: Er nimmt uns an, weil Christus uns erlöst hat; Vers 22: …nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt.“
Was heisst das für uns? Röm 3:28: „Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten, die ich Gott vor-weise, werde ich von meiner Schuld freigesprochen, Gott spricht mich erst dann frei, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus setze.“
Nicht unser Tun, sondern unser persönlicher Glaube an Jesus bleibt die einzige Bedingung. Er führt uns durch sein Wort, die Bibel, und durch den heiligen Geist.
Mit „guten Werken“, Kirchenbesuchen, gemeinnütziger Arbeit, Spenden usw. können wir den Zugang zu Gott und das ewige Leben nicht verdienen. Gute Werke sind Ausdruck unserer Liebe und Dankbarkeit Gott gegenüber, sie sind die Frucht, das Resultat des Glaubens. Sie zeigen auch Liebe zu den Menschen.
Jak. 2,17: „Ein Glaube, der nicht zu guten Taten führt, ist kein Glaube – er ist tot und wertlos.“¨
Beim feinen Mittagessen – Ghackets mit Hörnli – konnte die Gemeinschaft anschliessend gebplegt werden.
Bereitgestellt: 20.01.2019     Besuche: 48 Monat  
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