11vor11-Gottesdienst vom 29. April 2018 „Was soll ich?“

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Nicht nur bei der Berufswahl fragen wir uns: Was soll ich? Gerade auch bei der Frage, was unsere Berufung ist in unserem Leben stellt sich diese Frage immer wieder neu: Wie können wir erkennen, was gut ist für uns? Was ist Gottes Plan? Darüber machten wir uns in der Predigt Gedanken und haben gesehen: Gott lässt uns nicht im Stich, wenn wir etwas anpacken, das Menschen und Gott dient.

Von Martin Lex, martin.lex@ref-oe.ch

Im Anspiel geht es um eine Szene, wo ein bekennender Christ in der damaligen DDR zu seinem Glauben stand und von Gott getragen wurde. Er entschied sich klar gegen den Willen des Regimes, einen schweren Weg zu gehen – Gott gab ihm die Kraft dazu.

In der Predigt geht es um die Frage: Was soll ich tun, wie mich entscheiden, wohin geht mein Weg?
Jeremia wurde von Gott berufen, eine wichtige Führungsaufgabe zu übernehmen (Jer 1,5). Er soll Sprachrohr Gottes für das Volk werden. Jeremia selbst hatte gar keine Freude an dieser Aufgabe und versuchte Gott abzuwimmeln, indem er monierte: „Ich habe keine Begabung zu reden, ich bin noch zu jung“ (Jer 1.6). Gott hat Jeremia klar versprochen, ihn zu unterstützen, darum legte er ihm den Finger auf den Mund: „Ich lege meine Worte in deinen Mund. Von heute an hast du Macht über Völker und Königreiche. Reisse aus und zerstöre, vernichte und verheere, baue auf und pflanze an!“ (Jer 1,9.10)
Wir dürfen eine solche Zusage auch für uns in Anspruch nehmen. Wir haben verschiedene Begabungen und Anlagen, die darauf warten, dass sie eingesetzt werden. Auch fordert uns das Leben, immer wieder Entscheidungen zu treffen, einen Weg zu gehen und Aufgaben wahrzunehmen, die unserer Berufung entsprechen. Wenn wir Gott um Hilfe bei der Erfüllung unserer Aufgaben bitten, so wird er uns nicht im Stich lassen. Folgen wir generell Gottes Leitung, dann wird uns auch Fragwürdiges, das Gott nicht dient und uns schadet, zu erkennen sein.
Sicher sind Gottes Wege nicht immer ein Spaziergang, aber genau dann, wenn es brenzlig wird und wir uns nicht gut fühlen, will Gott seine Versprechen wahrmachen.
Gott will, dass wir uns für ihn und die Menschen einsetzen, uns führen lassen und so den Segen von ihm erfahren dürfen. Er wird uns immer beistehen. Er weiss, warum wir Aufgaben brauchen, die uns fordern – sie lassen uns wachsen und reifen.

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publiziert am 29.04.2018



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