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11vor11- Gottesdienst vom 4. März 2018 „Vergiss es“

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Wir beten im Unser Vater: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“ – Was beten wir da eigentlich? Wie funktioniert Vergebung? Wem soll ich vergeben? Und was habe ich davon? Das Thema Schuld und Vergebung geht uns alle an. Darum hat es Jesus in diesem Gebet aufgenommen.

Von Martin Lex, martin.lex@ref-oe.ch

Das Theater zum Thema geht sehr unter die Haut. Ein Geschäftsmann erkennt, wie wichtig sein Bekenntnis zu seinen Betrügereien als Schlüssel zur seelischen und körperlichen Gesundung ist.

Die Gemeinde liest Psalm 32 von König David. Es geht um seine erdrückende Schuld, die er jetzt bekennen will und so von seiner seelischen Bedrücktheit erlöst wird.
Matth. 16,12. „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ Eine klare Ansage mit Folgen für unser Leben. Wir haben es in der Hand. Wenn ich Sünde oder Fehlverhalten bekenne, belastet es mich nicht mehr. Vergebung macht frei!

Christus ist am Kreuz gestorben und wieder auferstanden, damit alle, die an ihn glauben, Vergebung bekommen. Die Voraussetzung ist: Zu meinen Sünden, Vergehen stehen, sie bekennen und die Verantwortung übernehmen. Wiedergutmachen, was im Bereich des Möglichen liegt. Das entlastet mich. Was ich nicht wieder gut machen kann: zu Jesus ans Kreuz bringen und so Befreiung erfahren.

„...wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“
Viele warten, bis der andere den ersten Schritt tut. Menschen, die aus Prinzip nicht vergeben wollen, sind meistens verbittert, haben eingeschränkte Freude am Leben. Nichtvergebene Schuld kann blockieren.
Wir können auch Menschen vergeben, die bereits gestorben sind, oder die nicht gerade erreichbar sind. Auch wenn sie sich nicht bei uns entschuldigt haben. Wenn wir ihnen vergeben, können Wunden heilen.
Es lohnt sich, mit der 5. Bitte des Unser-Vaters ernst zu machen: „Und vergib uns unsere Schuld, denn auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ Wir bekennen uns damit zu Christus; und zerstörte Bezie-hungen werden geheilt, Verkrampfungen lösen sich.
Matt 6.14: „ Wenn Ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben…“ Auf einer solchen Handlung liegt wirklich Gottes Segen.
Wir haben allen Grund anderen zu vergeben, weil Gott uns ohne Grund zuerst geliebt und vergeben hat.
Überlege vor Gott: Über wen habe ich mich in letzter Zeit geärgert? Wer hat mir irgendwo Unrecht getan? Mit wem kann ich mich nicht vertragen? Wem muss ich vergeben? Wem trage ich noch etwas nach? Gegen wen habe ich bittere Gedanken? Bitte Gott um Kraft zur Vergebung – er wird sie Dir ganz sicher geben und Dich von den belastenden Gedanken befreien!

Dokumente:
 

publiziert am 18.03.2018



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