11vor11- Gottesdienst vom 3. Dez. 2017 „Alle Jahre wieder“

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Schön, dass Weihnachten als Fest der Liebe mehr gesellschaftliche Bedeutung erzeugt als andere Ereignisse im Jahreslauf. Trotz Päckliflut, Weihnachtsmarkt, und Rummel ohne Ende geht der Bezug von Weihnachten zum göttlichen Geschehen zum Glück nicht verloren. Die Gläubigen haben viel Grund, Weihnachten als Beginn für ein neues Wirken Gottes zu feiern.

Von Martin Lex, martin.lex@ref-oe.ch

Giulien Steiner wird getauft – sein Taufspruch 1.Mose 28,15a:
„Ich werde dir beistehen. Ich beschütze dich, wo du auch hingehst…“
Das Anspiel zeigt den Versuch, ein Theater zum Thema „alle Jahre wieder…“ auf die Beine zu stellen.

Predigt von Andy Wahlen.
Die politische Stimmung vor 2000 Jahren war sehr gespannt, als Jesus zur Welt kam. Herodes drangsalierte die Juden aufs Gröbste. Weihnachten damals war sehr anders… die Hirten hatten nichts zu bringen, denn sie waren sehr arm. Nur die reichen Weisen brachten Geschenke mit.

Heute jedoch ist Weihnachten von Stress, Geschäft und menschlicher Anspannung geprägt.
Sogar am Weihnachtsfest kann Missstimmung aufkommen, weil wiederkehrende Fehden aufbrechen oder sich einzelne Familienglieder zum Ärger der andern in Szene setzen.
Die Möglichkeit besteht, sich in die Ferien absetzen und so den Angehörigen den Rücken zu kehren. Besser ist, allen eine Chance zu geben, dass das Fest in Minne ablaufen kann.
Eine von allen geschätzte Person könnte die Führung übernehmen und regelt das Miteinander anhand eines Verhaltenskodexes, das allen Teilnehmenden bekannt ist:
< Es steht fest, wer an der Feier beteiligt ist und wie lange sie dauert.
< Alle verpflichten sich respektvoll miteinander umzugehen.
< Themen wollen festgelegt sein, die nicht zur Sprache kommen dürfen.
< Es wird ein Weihnachtsprogramm im Zeitraum der Feier den Ablauf bestimmen.
< Ein festgelegtes Warnsignal zeigt an, wenn die Konventionen nicht eingehalten werden
Weihnachten kann auch ohne übliche Geschenke gelingen, indem das Schenken weiter gefasst wird.
Das mitgebrachte Dessert, eine CD mit festlicher Musik, eine Geschichte zum Vorlesen oder ein Weihnachtsstern helfen die Feier mitzugestalten. Auch ein unerwarteter Besuch bei Nachbarn oder im Altersheim wird als Geschenk wahrgenommen.
Alleinstehende Personen können an öffentlichen Essen teilnehmen oder selbst sich mit weiteren Singles zusammentun. Weihnachten geht auch ohne Baum. Ein festlich geschmückter Raum hebt die Stimmung ebenso.
Das Zentrale bleibt die biblische Botschaft. Jesus als Gottes Sohn ist Mensch geworden, um uns die Hand zu reichen, die uns in all unseren Sorgen weiterhilft und uns Lebenssinn vermittelt.
Joh.3.16 bringt es auf den Punkt: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.“
Freue dich an dieser Botschaft, nimm sie persönlich, das Christuskind will dir inneren Frieden bringen!

Dokumente:
 

publiziert am 04.12.2017



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