11vor11-Gottesdienst vom 26. März 2017 „Nachbars Auto“

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Das 10. Gebot besagt, dass du deine Begierden unterlassen sollst. Es betrifft den allgegen-wärtigen Neid! In den alltäglichen Gesprächen, wo sich Menschen über Ungerechtigkeiten ereifern, tritt diese Eigenschaft auch zu Tage. Um dieses „Leiden“ zu bekämpfen, hilft vor allem, dass du Dankbarkeit übst!

Von Martin Lex, martin.lex@ref-oe.ch

Das Anspiel befasst sich mit Gesprächen in der Familie über Errungenschaften des Nachbars.
Die Predigt von Pfarrer Wahlen weist auf den Unterschied von Neid und Eifersucht hin. Der Neider möchte etwas besitzen, was andere haben - der eifersüchtige Mensch hat Angst, etwas zu verlieren. Beide Eigenschaften können Beziehungen zerstören.
Die Bibel weist an verschiedenen Stellen auf den menschlichen Neid und die Eifersucht hin – es sind Eigenschaften, die uns das Leben sehr erschweren. Sir 30,24: „Neid und Zorn verkürzen die Tage, und vor der Zeit macht die Sorge alt.“ Sir 37,10: „Berate dich nicht mit dem, der dir missgünstig ist, und dem, der dich beneidet, verbirg deinen Entschluss.“ 1.Petr 2,1: „Legt alle Bosheit und allen Betrug ab, alle Heuchelei, allen Neid und Verleumdung!“ Gott weiss um solche Lasten, die den Menschen drücken und das Leben für alle Beteiligten schwer machen. Darum die Empfehlungen, wie damit umzugehen ist.
Wie gehen wir mit diesen Charaktereigenschaften um? Der Neid kommt von selbst – wir haben die Verantwortung über die Folgen, wie wir auf solche aufkommenden Gefühle reagieren.
Schreibe auf, wann du neidisch und in welchen Situationen du eifersüchtig bist. Versuche heraus-zufinden, welche Sehnsucht dahintersteckt, welche Wunden in deinem Leben noch aufzuarbeiten sind.
Rede mit Gott über diese Nöte. Er möchte deine Wunden heilen und deine Sehnsucht nach verlässlicher Liebe erfüllen. Suche die Seelsorge auf.
Das Gegenteil von Neid ist… die Dankbarkeit. Übe sie immer wieder aus, so kann Neid überwunden werden. Ps 103,2: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“
Wer dankt, ist nicht neidisch. Ein weiteres Rezept: Liebe. 1Kor 13,4: „ Liebe kennt keinen Neid.“ Bist du auf jemand neidisch, probiere, dich für ihn und mit ihm dich zu freuen. Wünsche ihm das Beste für sein Leben. Bete für ihn und segne ihn. So kannst du ihn gern bekommen.
Schlecht reden über andere, fällt auf uns zurück! Darum einander loben und ermutigen.
Joh 10,10 sagt Jesus: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben in Fülle haben.“ Daraus folgt, dass wir auch etwas tun können: Andern das tun und gönnen, was ich selbst bekommen möchte (Mt 7,12). Das gibt Zufriedenheit und Freude!

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publiziert am 05.04.2017



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