11vor11- Gottesdienst vom 22. Januar 2017 „Gopfriedstutz!“

11v11-Gopfriedstutz-17Jan17<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-oe.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>731</div><div class='bid' style='display:none;'>7499</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Kraftwörter sind Ausdruck von Unbeherrschtheit in einer bestimmten Situation. Das zu kritisieren ist einfach. Wir bleiben Menschen mit Gefühlen, Schwierigkeiten, mit Hochs und Tiefs. Warum lassen wir den Namen Gottes aber nicht aus dem Spiel bei unseren unschönen Gefühlseruptionen? Denken wir etwas darüber nach.

Von Martin Lex, martin.lex@ref-oe.ch

Der 100ste 11v11-Gottesdienst wurde speziell aufgegleist. Die Band beginnt in normaler Besetzung, doch plötzlich stehen ehemalige Bandmitglieder da, die zum Anlass aufgeboten worden sind, um dem 100sten Anlass eine besondere Note zu geben. Für Pfarrer Wahlen eine Überraschung! Auch die Besucherzahl liegt deutlich höher als sonst. Zu erwähnen ist auch die Ausschmückung des Kirchenraumes; einmal mehr spiegelt das Dargebotene eine leidenschaftlich engagierte Sigristin Fränzi Murri.
Emilia Nicole Reichen wird getauft. Ihr Taufspruch ist Ps 91,11: „Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen.“
Im Theater, das ins Thema einführt hat eine Mutter Sorgen, weil ihre Tochter schlimme Kraftausdrücke im Alltag verwendet. Die Mutter ist verzweifelt und weiss nicht, wie sie das dem Kind austreiben kann. Die Grossmutter hat aber eine List. Was da abläuft, geht unter die Haut!
Die Predigt weist im Rahmen der Predigtreiht „Die10Besten“ zu den 10 Geboten auf das dritte Gebot hin: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.“
Welchen Namen hat Gott? Nach 2Mo 3,14: „Jahwe“ (Ich-bin-der-ich-bin-da). Und im neuen Testament offenbart er sich als „Jesus Christus“. Durch diesen Namen kommt Rettung zu uns Menschen (Apg 4,12).
Im Alltag werden Namen missbraucht: jemand behauptet, der hat das und das gesagt, Hacker versuchen im Namen eines anderen ins System einzudringen. Ein Name bedeutet Macht. Niemand will, dass sein Name missbraucht wird – auch Gott nicht. Organisationen versuchen im Namen Gottes Einfluss zu gewinnen, Unrecht zu kaschieren. Wir Menschen missbrauchen Gott in unseren Kraftausdrücken; das ist respektlos. Da hilft nur, wenn man zuerst auf 10 zählt, bevor man seinen negativen Gefühlen freien Lauft lässt.
Gott fordert uns auf, seinen Namen richtig zu gebrauchen, indem wir das Gebet pflegen. Unsere Gedanken ihm anvertrauen, uns bedanken, unsere bewegten Herzen vor ihm ausschütten.
Die wichtigste Aussage im Vaterunser: „Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name.“
Ihm allein gehört die Ehre; geben wir sie ihm! Das macht uns zufrieden und hilft im Alltag bei unseren Sorgen. So kommen wir zur Ruhe und brauchen die Kraftausdrücke nicht mehr.

Dokumente:
 

publiziert am 10.02.2017



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