KiBiS-Weihnachts-Spiel „Die besetzte Kanzel“ in Oberentfelden

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Dieses Jahr studierte die Diakonin Barbara Dietiker ein modernes Weihnachtspiel mit den KiBiS-Kindern ein. (KiBiS ist die Religionsstunde der ref. Kirche von der 1.-4. Klasse) Den Kindern gefiel es, man durfte sogar ‚wüst‘ reden und es gab immer wieder etwas zu lachen.

Von Ruth Hasler, ruth.hasler@ref-oe.ch

Im Weihnachtsspiel ‚die besetzte Kanzel‘ lernten wir die Geschichte von der Rockerlady Ronja und ihrem Kollegen Basti kennen, die sich die Kanzel als Wohnraum ausgesucht und besetzt hatten, weil sie sonst nirgends eine Bleibe, ein Zuhause fanden.

Sie waren dann ganz erstaunt, als in der Kirche ein Gottesdienst, ein Krippenspiel aufgeführt wurde. Aus ihrer anfänglichen Ablehnung entstand ein Interesse und schliesslich merkten Ronja und Basti, dass Maria und Josef auch kein Zuhause hatten, und es sogar gewisse Parallelen zu ihnen gab.
Und die Zusage, dass Jesus alle liebt, auch die randständigen Typen liess ihren Widerstand schmelzen. Sie konnten es auch gut erkennen an den Hirten, die damals auch Randständige waren und sogar als erste die frohe Botschaft hören durften, dass Gott in diesem Jesus-Kind in diese Welt kam, in diesen Jammer, um allen zu helfen, die in Not sind oder eben am Rand stehen.
Am Schluss sangen Ronja und Basti mit den KiBiS-Kindern kräftig mit.

Pfr. Peter Hediger führte in seiner Predigt aus, dass durch die Botschaft von Jesus, Menschen nicht mehr als Störenfriede– sondern eben als Menschen erlebt werden.
Auch Jesus störte. Er passte nicht in die damalige Zeit, und doch ist er derjenige, der uns Heil und Frieden bringen kann, trotz äusserlicher Probleme.

Kirchenpflegepräsident Reto Löffel durfte noch Katechetin Carmen Keiser zu ihrem 10 jährigem Arbeits-Jubiläum gratulieren und übergab ihr als Dankeschön einen schönen Blumenstrauss.
Es hiess aber auch Abschied nehmen von Katechetin Hermine Hurni, die uns auf Semester-Ende Januar 2017 verlässt, weil sie in ihrer eigenen Gemeinde weitere Herausforderungen angenommen hat. Auch sie durfte einen schönen Blumenstrauss in Empfang nehmen.

Fröhliche Kinder nahmen das traditionelle KiBiS-Weihnachtsgeschenk entgegen und den aufgekommenen Hunger stillten Brötli, die Frau Hurni als ihr Abschiedsgeschenk gebacken hatte.
Eine gelungene KiBiS-Weihnacht ging zu Ende und einige Kinder fragten schon jetzt, ob sie nächstes Jahr auch wieder mitspielen dürfen, auch wenn sie altersgemäss nicht mehr in die KiBiS gehen würden…

 

publiziert am 04.12.2016



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